Leonardit

Urs Hodel • 17. März 2025

Wieso Leonardit ?
Wenn die Humifizierung organisches Material unter idealen Bedingungen verlaufen kann, tritt irgendwann ein für Boden, Pflanze, Tier und Mensch vielseitig einsetzbarer und hocheffizienter Naturstoff zu Tage.
Leonardit. Die Bezeichnung Leonardit geht auf den amerikanischen Geologen Artur Leonard zurück, der eine der ersten Leonardit-Lagerstätte in Dakota (USA) fand. Der Begriff Leonardit wird für Braunkohle verwendet, die Huminsäuren und Fulvosäuren in sehr hoher Konzentration enthalten. Huminsäuren sind wichtige Bestandteile gesunder Naturräume und kommen in natürlichen Humusböden vor

Leonardit?
Leonardit ist von Natur aus ein nachhaltiger und effizienter Rohstoff, der durch Verwitterung aus Ablagerungen von Braunkohle entsteht und in vielen Bereichen und Branchen eingesetzt wird. Anders als normale Weichbraunkohle weist Leonardit einen höheren Oxidationsgrad auf und enthält somit einen höheren Anteil an Huminsäuren und bioaktiven Carboxylgruppen. Die beste Quelle für Leonardit sind oberflächennahe Sedimentschichten aus Weichbraunkohle, die Huminsäuren in sehr hoher Konzentration enthalten.

Natürliche Quelle Humin- und Fulvosäure
Leonardit 30 - 90%
Braunkohle 10 - 20%
Torf 3 - 10%
Kompost 2 - 5%
Ackerboden 1 -5%
Steinkohle 0 - 1%

Leonardit im Acker- und Futter-, Gemüse, Obstbau usw

Bodenaufbereitung: Leonardit wird als Bodenverbesserer verwendet, da er die Bodenstruktur verbessert, Wasserretention erhöht und das Wurzelwachstum fördert. Es findet sich als natürlicher Huminsäurelieferant in vielen verschiedenen fertigen Produkten wie Dünger, Bodenverbesserer, Wurzelaktivatoren uvm. wieder.

 

Pflanzenernährung: Durch den hohen Gehalt an Huminsäuren kann Leonardit die Aufnahme von Nährstoffen durch Pflanzen erleichtern und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Stress-bedingungen erhöhen. Oft wird es in fertigen Düngerprodukten als Huminsäure, Huminstoffe oder Humic Acids (HA) weiterverarbeitet.

 

Chelatisierung von Mikronährstoffen: Leonardit kann bei der Herstellung von chelatisierten Düngemitteln verwendet werden. Die Huminsäuren können Metallionen, Oxide und Hydroxide bilden und so ihre Verfügbarkeit für Pflanzen erhöhen. Diese einzigartige Eigenschaft, wird in vielen am Markt erhältlichen Produkten genutzt.


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Leonardit ein kohleähnliches Mineral, das als Zwischenstufe zwischen Torf und Braunkohle entsteht
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Es ist durch den geologischen Prozess der Inkohlung (Kohlebildung) über Millionen von Jahren entstanden, ist besonders reich an Huminsäuren, die es zu einem wertvollen Zusatzstoff in der Landwirtschaft machen. Es findet vielseitige Anwendung, unter anderem in der Gülleaufbereitung, bei der Kompostierung und als Einstreu, da es die Bodenfruchtbarkeit verbessert, Nährstoffe bindet und zur Geruchsreduktion beitragen kann.
Die Blattsaftanalyse ermöglicht ein effizientes Nährstoffmanagement,
von Urs Hodel 23. März 2025
Die bedarfsgerechte Düngung wird immer wichtiger. Zum einen macht die Politik mit der geplanten Absenkung des Düngereinsatzes grossen Druck und zum anderen wird die Widerstandsfähigkeit unsere Kulturpflanzen immer zentraler, Wegfall von wichtigem Pflanzenschutzmittel, usw
von Urs Hodel 17. März 2025
Was ist Leonardit eigentlich? --> eine spezielle junge Weichbraunkohle, ein heimisches, humifiziertes Naturprodukt („Dauerhumus“) aus Biomasse was sehr viele Huminstoffe enthält. Warum Dauerhumus? --> weil viel Huminsäure vorhanden ist und der C stabil ist. Leonardit: Bis zu 73 % Huminstoffe, extrem hohe Kationen- und Anionen- Austauschkapazität! Was kann man mit Leonardit machen? (Man kann in nicht verbrennen!) Einsatz in der Human-Medizin (Revitalisierung Magen-Darm-Trakt, Entgiftung) Einsatz in der Tierernährung Einsatz zur Gülle-Optimierung Zur Einstreu im Stall Zur Kompostierung Als Zuschlagsstoff bei Erdmischungen Rechtlich gesehen ist Leonardit ein Bodenhilfstoff laut Düngemittelverordnung! Quelle: Rösl
Magnesia-Kainit ist ein bergmännisch abgebautes Kalirohsalz mit natürlichem Magnesium- und Schwefel
von Urs Hodel 17. März 2025
Magnesia-Kainit-Düngung Stellt eine wirkungsvolle Natriumanreicherung in jedem Aufwuchs sicher Versorgt die Pflanzen schnell und zuverlässig mit Magnesium in rein wasserlöslicher Form; damit ist es anderen Magnesiumverbindungen in seiner Wirkung weit überlegen optimiert das K:Na-Verhältnis im Futter und fördert die Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wirtschaftlichkeit Ihrer Milchviehherde trägt wesentlich zur Schwefelversorgung bei, ohne den pH-Wert zu verändern
Kobalt ist vielmehr ein Bodennährstoff, der von den Mikroorganismen im Boden benötigt wird, um für P
von Urs Hodel 17. März 2025
Kobalt ist kein klassischer Pflanzennährstoff im eigentlichen Sinne. Kobalt ist vielmehr ein Bodennährstoff, der von den Mikroorganismen im Boden benötigt wird, um für Pflanzen wichtige Prozesse einzuleiten. Für die Pflanzen ist Kobalt damit eher ein Hilfsstoff, der wachstumsfördernd ist.
 N-Power ist ein stickstoffhaltiger Blattdünger,
von Urs Hodel 16. März 2025
N-Power ist ein stickstoffhaltiger Blattdünger, der sich für eine besonders verträgliche und effiziente Düngung in Ackerbau, Gemüsebau und Landschaftsbau bestens geeignet.
Kartoffelschorf kann durch das Actinobakterium Streptomyces scabies ausgelöst werden (siehe Internet
von Urs Hodel 16. März 2025
Wie so oft, was für das eine gut ist – ist für etwas anderes ungünstig. Kalkung - hebt den pH-Wert (Branntkalk für bessere Siebfähigkeit des Erntegutes) Kalkung - hebt den pH-Wert (Branntkalk, Kalkstickstoff gegen den Drahtwurm, TopCal Silicat - Selendüngung vorbeugen gegen den Drahtwurm) Gründüngung, vor Kartoffel, grosse Mengen an organischem Material, zur Förderung der Bodenbakterien (Steigerung der Bodenfruchtbarkeit) Zunehmend mechanische Unkrautbekämpfung - bringt Sauerstoff in den Damm Zum Zeitpunkt des Knollenansatzes verstärkt beregnen - fördert pilzliche Pathogene. Vorbeugende Massnahmen: 2Lt/ha (300-600g) Mangan Gold, Mangan 500 zur Pflanzung applizieren. Mangan wirkt auf das bodenbürtige Actinobakterium toxisch, (Empfehlung Kartoffelberatungsdienstes Heilbronn). 30 - 60kg/ha 90% Elementaren Schwefel direkt vor der Pflanzung, aktives absenken des pH-Wertes (6-8 Wochen) absäuern direkt beim Pflanzgut Das Bodenleben fördern mit 1-3 Lt/ha Hold Plus (2% Kobalt, 3% Molybdän), Kobalt + Molybdän mit applizieren zB bei Herbizid- , oder Fungizid-Behandlung Das Ausbringen von Leonardit 04 (bis 70% freie Huminsäure) 500 - 1'000kg/ha hat eine nachhaltige Wirkung auf den Boden und bringt langfristige Bodenverbesserung – stellt die beste Nachhaltigste Maßnahme dar! Auch wenn im ersten Moment doch Kosten entstehen, hier langfristig denken! Man kann auch gut Leonardit via Gülle 1-5kg/m3 oder zur Kompostierung verwenden
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Leonardit ist ein faszinierendes natürliches Mineral, das in der Natur die höchste Quelle von Huminsäure und Fulvinsäure darstellt. Diese biologisch hoch konzentriert enthaltene chemischen Verbindungen spielen eine entscheidende Rolle für die Vitalität von Böden, Tieren und Pflanzen
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Die Form des Schwefeldüngers und die Art der Ausbringung stehen immer wieder zur Diskussion: Ist die elementare Form (S) oder das Sulfat (SO4 –2) besser
Drahtwurm vergrämen, Selenhaltige Böden mag der Drahtwurm nicht
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Drahtwurm Reduktion ohne Beeinträchtigung des Bodenlebens Kartoffeln, Mais, Futterbau u.a. Neue Erkenntnisse: Was der Drahtwurm nicht mag; Kalk, Selen, Spurenelemente, aktives Bodenleben, ohne aktives Bodenleben hat der Drahtwurm keine natürlichen Drahtwurmgegner 
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